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Dieses sciebook führt in die acht größten Weltreligionen ein: Juden- und Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus, Taoismus, Sikhismus und Bahaismus.

Seit Jahrzehntausenden blicken Menschen zu den Sternen und fragen sich, ob es "da draußen" auch noch intelligentes Leben gibt. Und in der Mitte des 20. Jahrhunderts setzten ganze Wellen vermeintlicher UFO-Sichtungen und Alien-Entführungen ein, die auch ganze UFO-Glaubensgemeinschaften hervor riefen. Zugleich wurde aber auch die astronomisch-wissenschaftliche Suche nach Außerirdischen in Gang gesetzt - bis hin zu milliardenteuren Sonden, die unser Sonnensystem erkunden.

Dieses sciebook führt in die Geschichte der Täufer, Mennoniten und dann Amischen in Europa sowie der Auswanderer und ihrer Nachkommen in den USA ein. Es schildert Traditionen, Bräuche und den erstaunlichen Erfolg, aber auch die Konflikte und Probleme der "plain people - einfachen Leute", wie sie sich selber nennen - und was wir von ihnen lernen können.

Kaum ein Thema wird in den menschlichen Kulturen so häufig und intensiv behandelt wie der Zusammenhang von Sexualität und Liebe. Schon die ältesten, uns bekannten Mythen berichten von geheimnisvollen Zusammenhängen zwischen Liebesspielen und Kultur, Lust und Sünde, Beziehungen und Tod.

Es ist eine unglaubliche Geschichte: Anfang des 19. Jahrhunderts trat ein junger Farmersohn aus ärmlichen Verhältnissen mit dem Allerweltsnamen Joseph Smith (deutsch: Josef Schmied) in die Öffentlichkeit. Er verkündete, von einem Engel zu einer „goldenen Bibel“ geführt und diese mithilfe von „Sehersteinen“ aus dem „Reformägyptischen“ übersetzt zu haben. In diesem „Buch des Mormon“, nach dem die wachsende Gemeinschaft bald bezeichnet wurde, sei vor allem offenbart worden, wie Gott Israeliten aus Jerusalem über die „großen Wasser“ geführt und aus ihnen indianische Königreiche im heutigen Amerika gegründet habe. Denn hier werde nun „in den letzten Tagen“ das neue Zion entstehen.

Noch nie befassten sich so viele Menschen so intensiv mit so fantastischen Geschichten wie heute. Täglich werden Millionen Bücher gelesen und Filme angeschaut, von denen die allermeisten keinesfalls nur trockene Sachinformationen liefern, sondern meist völlig mythische und unrealistische Geschichten erzählen. Und auch jetzt, in diesem Moment, stapfen gerade wieder Abertausende Leute in der (in der Fantasie vorgestellten oder computeranimierten) Gestalt von Elfen, Kriegern und Priesterinnen durch irreale Welten. Andere können sich von Liebesgeschichten oder der Spannung eines erzählten Weltuntergangs kaum losreißen.

Warum stellen wir im Winter geschmückte Bäume in unsere Zimmer? Warum feiern wir "Silvester"? Wieso heißen Monate wie Januar oder Juni nach antiken, römischen Göttern - und was bedeutet das? Wer hat den Valentinstag, den 1. Mai und den Muttertag erfunden - und warum? Was wird eigentlich an Fasching, Fasnet und Karneval gefeiert? Und aus welchem Grund werden zu Ostern Eier bemalt und am 11. November Laternenzüge veranstaltet? Seit wann hoffen Menschen auf Engel? Und was hat es mit dem Weihnachtsmann und Coca-Cola auf sich?

Die Zoologin Filomena Nina Ribi stellt in diesem Buch anhand wunderschöner Fotografien die Bewohner der Peripherie von Bellinzona, die Hauptstadt des Tessins, vor. Drei Jahre lang erforschte und fotografierte sie eine grosse Trockenwiese am Rande des Kastanienwaldes. Sie ist umgeben von einer alten zerbröckelten Steinmauer, verwilderten Parzellen und zahlreichen Gebüschen. Somit bietet sie den Lebensraum für eine erstaunliche Vielfalt von Tierarten.

Während eines Universitätsseminars präsentierte der Autor Studierenden ein Video zur vermeintlichen "Illuminaten- und Gralsstadt Karlsruhe", um mit ihnen die Faszination und Überprüfung von Verschwörungserzählungen zu erarbeiten. Daraus ergab sich eine solche Menge spannender Fragen, dass sie hier in einem sciebooks-Band beantwortet werden:

Antoinette Brown Blackwell (1825 – 1921) war eine der ersten Frauen, die sich ein Studium erkämpften. Als sogar erste Frau wurde sie in den USA zur Gemeindepfarrerin ordiniert. Sie zog als Vortragsrednerin durch Nordamerika, kämpfte für Bildungschancen, Gleichberechtigung, Wahlrecht. Sie heiratete aber auch glücklich und schenkte sechs Kindern das Leben. „Daneben“ schrieb sie zahllose Zeitschriftenartikel sowie mehrere, vor allem wissenschaftliche Bücher.

Die so viel beachtete „religiöse Rechte“ in den USA kämpft auch deswegen so verbissen, weil sie mit einigem Recht das Gefühl hat, seit Jahrhunderten in der Defensive zu sein. Nicht traditionalistische, sondern „progressive“ Christen hatten die Unabhängigkeit der USA, die Trennung von Kirche und Staat und schließlich auch die Republik mit Religionsfreiheit erkämpft. Sie waren, schließlich erfolgreich, für die Abschaffung der Sklaverei, der Rassentrennung und der Wehrpflicht eingetreten. Die erste Proklamation der Menschenrechte wurde nicht, wie viele Europäer meinen, im Zuge der französischen Revolution verkündet – sondern bereits 1776 als "Virginia Declaration of Rights" von einem bunten Bündnis „progressiver“ Christen.

Die Diskussion um die Frage der menschlichen Willensfreiheit ist eigentlich eine theologische Frage, die über viele Jahrhunderte die Theologen bewegt hat. Sie beschäftigte die Frage, was der menschliche Wille tun könne, um die Gnade Gottes zu erlangen, sie beschäftigte die Frage, wie angesichts der Allmacht Gottes die Freiheit des Menschen gedacht werden könne, sie trieb die Frage um, ob es einen Sinn macht mit dem eigenen Willen die Zukunft zu planen, wenn Gott durch seine Voraussicht und seine Vorherbestimmung (Prädestination) ohnehin schon alles festgelegt hat. Man sieht: Hier wird ein umfassender Horizont aufgetan, bei dem es um die zentralen Fragen der menschlichen Existenz zu tun haben – also um mehr als um das Schnippen eines Fingers.

Seit einem legendären Streit zwischen Immanuel Kant und Emanuel Swedenborg am Beginn der Aufklärung galt das Thema "Engel" wissenschaftlich als weitgehend erledigt. Doch in den letzten Jahren setzte neues Interesse daran ein, da sich der Glaube an Engel in vielem nicht an die Vorhersagen hielt: Beispielsweise gaben in Befragungen viele Menschen an, an Engel zu glauben und mit ihnen Erfahrungen gemacht zu haben - selbst wenn sie beispielsweise nicht an Gottes Existenz glaubten. In den vergangenen Jahrzehnten hat der Anteil der Menschen, die ihren Glauben an Engel bekunden, sogar gegen allgemeine Säkularisierungstrends zugenommen und eine Vielzahl von meist kirchenungebundenen "Engelsverkünderinnen" ist auf Vortragsreisen und dem Buchmarkt, in sozialen Medien, Engel-Workshops und Engelkongressen erfolgreich. Viele Beobachter fühlen sich an eine Aussage von Claus Westermann (1909 – 2000) erinnert: „Die Engel sind älter als alle Religionen – und  sie kommen auch noch zu den Menschen, die von Religion nichts mehr wissen wollen.“

Dieses sciebook erklärt die Wurzeln, die Entstehung und das Wachstum des ultraorthodoxen Judentums. Er schildert die Hintergründe ihrer Haltung zum Staat Israel, stellt die führenden Rabbiner vor und erläutert Rituale, Kleidung und Familienregeln. Es zeigt, warum das Judentum des 21. Jahrhunderts wieder zunehmend orthodox geprägt sein wird.

Mystik und Spiritualität sind gegenläufige Kennzeichen unserer säkularen und wissenschaftlich orientierten Gegenwartskultur. Mystik und Wissenschaft müssen sich aber nicht ausschließen. Doch wurde bisher kaum versucht, diese religiösen Dimensionen in einer angemessenen Anthropologie, die auch wissenschaftlich vertretbar ist, zu integrieren.

Die Bilder Caspar David Friedrichs waren nie so populär wie heute. Für Viele ist er der Maler der Romantik schlechthin. Doch die Deutung seiner Werke ist umstritten. Schon Friedrichs Zeitgenossen ist Manches an seiner Person und in seinem Werk „dunkel geblieben“ (Ludwig Tieck).

Vor mehr als zehn Jahren wurde der Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume in einer lebendigen Diskussion unvorbereitet mit einem Einwurf des damaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Erwin Teufel (CDU), konfrontiert: „Wenn es nur auf den Staat ankäme, hätten sie in den USA nicht die meisten Kinder! Dort mischt sich der Staat am wenigsten ein, aber die Menschen sind religiös! Familie ist immer auch eine Wertefrage!“

Daraufhin begann Dr. Michael Blume mit seinen Forschungen zu Religion und Demografie. Er stellte dabei fest, dass mit der Korrelation (dem statistischen Zusammenhang) von Religion und Demografie die eigentlichen Fragen erst begannen: Wurden Religiöse eher kinderreich; oder Kinderreiche eher religiös? Wiesen alle Religionsgemeinschaften vergleichbar erhöhte Geburtenraten auf, oder waren manche kinderreicher als andere? Welche Rolle spielten Bildung, Einkommen, Sozialstaat? Warum hatten traditionell religiös geprägte Staaten wie Italien oder Griechenland deutlich niedrigere Geburtenraten als stärker „progressive“ Gesellschaften wie Frankreich oder Schweden? Vertraten nicht verschiedene Statistiker wie Hans Rosling oder Herwig Birg je widersprüchliche Befunde? Welche Rolle spielte das Verbot von Verhütungsmitteln? Und warum verzichtete in einigen religiösen Traditionen ausgerechnet das Führungspersonal per Zölibat auf eigene Familien?

In allen Weltreligionen gibt es Strömungen des Fundamentalismus und Extremismus. Wie entstehen sie - und wie breiten sie sich aus? Sind einige Religionen - wie der Islam - besonders betroffen, andere - wie der Buddhismus - dagegen geschützt? Was sollten Politik, Gesellschaft und Militär (nicht) tun, um extremistische Bewegungen zu bezwingen?

Das Verhältnis des deutschen Staates zu den Religionsgemeinschaften in Deutschland ist geprägt von einem Abwägen zwischen den Interessen beider Seiten. Der deutsche Staat verpflichtet sich einerseits zu einer Trennung von Religion, andererseits ist er verantwortlich für ihren Schutz. Dieser Balanceakt wird ermöglicht durch die Bestimmungen des Grundgesetzes und detaillierte Verträge zwischen einzelnen Religionsgemeinschaften und dem Staat. Das vorliegende Buch gibt nicht nur einen Überblick über das deutsche Kooperationsmodell und die religionsrelevanten Aspekte des Grundgesetzes, sondern beleuchtet auch deren Konfliktfelder und die Möglichkeiten religiöser Selbstbestimmung.

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Stimmt es, dass viele Konflikte und Kriege eher mit Öl als mit Inhalten und Religionen zu tun haben? Warum entwickeln sich in ölreichen Staaten fast nie Demokratien und warum bleiben viele Rohstoffländer arm? Gibt es einen „Fluch des Öls“? Und können wir etwas dagegen tun oder taumelt die Welt auf einen Abgrund zu?

Dieses sciebook führt in die politik- und religionswissenschaftliche Forschung rund um den Einfluss des „schwarzen Goldes“ auf Politik, Wirtschaft, Religionen und auch Konflikte ein. Es schildert die spannenden Erkenntnisse rund um Rentierstaaten und Kohlenstoffblasen, um Ölkartelle und Terrorbewegungen – weil sich die Welt besser durch Wissenschaft als durch Verschwörungstheorien verstehen lässt. Und weil jeder und jede etwas tun kann.

Umfang: Knapp 21.000 Wörter, zahlreiche Grafiken & Abbildungen

Ein Jungenchor aus Deutschland ist auf Einladung eines reichen Geschäftsmannes in Sri Lanka zu Aufführungen unterwegs. Als einer der Jungen für seinen Vater eine Buddhastatue als Geschenk kauft, geraten sie unwissentlich in die Machenschaften einer Schmugglerbande.

Was hat es mit der Statue auf sich?

Eigentlich freut sich Familie Leistner nur auf einen schönen Ägyptenurlaub. Doch dann geraten Miriam, Kevin und ihre Eltern in ein aufregendes Abenteuer. Miriam entdeckt einen merkwürdigen Koffer mit einem undurchsichtigen Besitzer.

Die zehnjährige Sumitra arbeitet in einer Teppichmanufaktur für den undurchsichtigen Gondar, ihr Bruder Bakha erledigt Schmutzarbeiten in der Stadt Varanasi. Ihre Eltern sind auf das Geld angewiesen, das die Kinder verdienen. Trost und Zuflucht vor dem traurigen Alltag finden die beiden beim Swami, der sich für Straßenkinder einsetzt und ihnen immer wieder die Geschichte des Ramayana mit den Helden Rama und Sita erzählt.

Sehr viele Menschen glauben, dass die Menschheit von bösen Superverschwörungen bedroht werde. Oft haben sich solche Verschwörungsvorwürfe zu mörderischer Gewalt gesteigert, etwa gegen vermeintliche Hexen, gegen Juden, Yeziden, Freimaurer oder demokratische Politiker. Und so wie der Buchdruck die Verbreitung von Verschwörungsschriften wie dem "Hexenhammer" (1486) förderte, breiten sich auch heutige Verschwörungsmythen verstärkt über das Internet aus.